Wakatanka

Pressebericht "Wakatanka"

(Oktober 2009)

Zweimal begaben sich die Happy Kids, der Musikverein Bruchhausen und dessen Jugendblasorchester vor ausverkauftem Haus auf eine Reise durch den Wilden Westen. Gemeinsam hatten sie das Kinder-Mitmach-Musical "Wakatanka" einstudiert.

Die Indianer vom Stamm der Wakatanka hungern, denn die großen Büffelherden bleiben aus. Schuld sind die Eisenbahnstrecken der benachbarten Cowboys. Statt sich von hasserfüllter, blinder Wut gegen alle Cowboys treiben zu lassen, schließen die tapferen Indianerkinder um Häuptlingstochter Kleiner Bär mit dem Cowboy-Jungen Toby Freundschaft. Gemeinsam gelingt es ihnen - mit Hilfe des Westwinds Wendelin Blasebalg - die Büffelherden wiederzufinden.

Vor allem die jugendlichen Hauptdarsteller des Musikvereins (Leitung: Stefan Schröder) und des Kinderchores (Leitung: Gabi Ruiz-Sanchez) stellten ihr gesangliches und schauspielerisches Können nachdrücklich unter Beweis. Mit dem Kindermusical ist es dem Musikverein gelungen, ein ganz neues Kapitel in seiner 90jährigen Geschichte aufzuschlagen.

Teresa Schröder

Vorbericht "Wakatanka"

(September 2009)

Kennen Sie schon die Wakatankas? Nein? Dann möchten wir sie Ihnen gerne vorstellen …

Die Wakatankas sind ein Indianerstamm, der seit ewigen Zeiten die Prärie durchstreift und mit der Natur im Einklang lebt. Doch die Harmonie ist aus dem Gleichgewicht geraden. Immer häufiger kommen die Krieger ohne Beute von ihren Jagdzügen zurück. Die Wakatankas leiden Hunger.

Die Kinder des Stammes glauben, dass die Bleichgesichter die Schuld am Verschwinden der Bisons haben. Sie beschließen daher, sich aufzumachen, um die Weißen zu fragen, wo die Büffel sind.Als die Kinder nach einer abenteuerlichen Reise in das Dorf der Bleichgesichter gelangen und ihrem Ärger Luft machen, geht es dort erst einmal drunter und drüber. Dass die Geschichte doch noch ein versöhnliches Ende findet, ist vor allem dem Farmerjungen Tobi und seinem Freund, dem Wind Wendelin Blasebalg, zu verdanken. Die Geschichte von den kleinen Kindern, die so Großes geleistet haben, wird im Kinder-Mitmach-Musical „Wakatanka – Kleiner Bär ganz groß“ von Christian Kunkel erzählt. Das Musical erhebt nicht den Anspruch, historisch und inhaltlich perfekt das Leben der Prärieindianer darzustellen. Ziel ist es vielmehr, über das Medium „Indianer“ zu verdeutlichen, dass das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen nicht zwangsläufig mit Misstrauen und Vorurteilen behaftet sein muss. Die Kinder sollen erfahren, dass Toleranz der Schlüssel zu einem friedvollen Zusammenleben ist und die Gewissheit mitnehmen, dass jeder Mensch etwas Großes leisten kann. Dabei sind die Kinder keine reinen Zuschauer, sondern sie werden auch in die Handlung einbezogen. So können sie zum Beispiel das Indianerorchester unterstützen, da einige Trommler vor lauter Hunger giftige Beeren gegessen haben und krank geworden sind. Wer möchte, kann dazu eine Trommel oder ein anderes Schlaginstrument mitbringen. Auch mit Eimern, Kochtöpfen und -löffeln oder Holzstöcken kann man prima trommeln … Und wer keine Trommel dabei hat, stampft mit den Füßen oder klatscht in die Hände.

Die Musiker und Sänger des Blasorchesters und des Jugendblasorchesters Bruchhausen sowie des Kinder- und Jugendchors „Happy Kids“ Elleringhausen haben die Prärie vorübergehend in die Schützenhalle Bruchhausen verlegt. Am Freitag, 9. Oktober um 18.00 Uhr sowie am Sonntag, 11. Oktober um 15.00 Uhr erzählen sie die Geschichte von „Wakatanka – Kleiner Bär ganz groß“.

Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Über eine kleine Spende der (erwachsenen) Musicalbesucher freuen sich aber alle Mitwirkenden.

Howgh Wakatanka!

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